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AG Pädiatrisch-Onkologische Forschung II

(Leiter: Prof. Dr. Johannes H. Schulte)

Über uns

Der Forschungsschwerpunkt der Arbeitsgruppe "Pädiatrisch-Onkologische Forschung" unter Leitung von Prof. Johannes H. Schulte an der Universitätskinderklinik III des Uniklinikums Essen liegt in der Analyse der molekularen Pathogenese embryonaler Tumoren (Neuroblastom, Medulloblastom, Retinoblastom) als Grundlage einer rationalen, individualisierten Therapie zur Verbesserung der Heilungsrate von Kindern mit malignen, embryonalen Tumoren. Hierbei ist ein besonderer Fokus die Analyse von Rezidivtumoren, da hier klinisch der größte Bedarf besteht, neuartige Therapien zu entwickeln.

Wir verwenden verschiedene Hochdurchsatzverfahren zur Analyse des Genoms, des Transkriptoms und des Proteoms, kombiniert mit einer bioinformatischen Systemanalyse zur Identifikation zentraler Faktoren und Mechanismen der Tumorpathogenese und −progression. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der Epigenetik und den microRNAs als wichtigem Teilaspekt der Genexpressionsregulation im Rahmen der Tumorpathogenese. Mittelfristiges Ziel ist hierbei die Identifikation klinisch und therapeutisch relevanter Zielstrukturen. Die im Rahmen der Hochdurchsatzanalysen entwickelten Konzepte werden in vitro und in vivo einer weiteren funktionellen Überprüfung unterzogen. Dazu verwenden wir Zellkulturmodelle, aber auch humane Tumorxenografts in immunsupprimierten Mäusen und genetisch veränderte Mausmodelle. Als wichtiger Schritt auf dem Weg zur Entwicklung neuartiger therapeutischer Konzepte erfolgt im Mausmodell eine rigide Überprüfung unserer Hypothesen im Sinne einer Therapiesimulation.

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